Das Frühjahr ist die Topzeit für die schwarzgefiederten Drosseln. Ab der Morgendämmerung lassen die hormongesteuerten Hähne ihren Reviergesang in den verschlafenen Straßen erklingen. Leider vergessen die fortpflanzungsinteressierten Tiere dabei zu gern die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Das Habitat bis zum letzten Ton gegen den Lieferwagen der Bäckereikette zu verteidigen, endet meist in einer plastischen Verformung des ansonsten ansehnlichen Sängers und zu einer ablehnenden Haltung des interessierten Weibchens.
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Freitag, 29. April 2011
Die Stadtamsel
Das Frühjahr ist die Topzeit für die schwarzgefiederten Drosseln. Ab der Morgendämmerung lassen die hormongesteuerten Hähne ihren Reviergesang in den verschlafenen Straßen erklingen. Leider vergessen die fortpflanzungsinteressierten Tiere dabei zu gern die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Das Habitat bis zum letzten Ton gegen den Lieferwagen der Bäckereikette zu verteidigen, endet meist in einer plastischen Verformung des ansonsten ansehnlichen Sängers und zu einer ablehnenden Haltung des interessierten Weibchens.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Der Maikäfer
Beklagte Naturfreund Reinhard Mey in den Siebzigern noch den Verlust der trunken umherschwirrenden Blatthornkäfer, ist ihr Comeback als wirklich gewaltig zu beschreiben.Dank gilt auch hier dem Genexperiment. Benötigte man früher noch ca. 30 Exemplare für eine Suppenmahlzeit, reicht heute ein New Beetle in XXL-Größe, um eine kinderreiche Familie satt zu bekommen. Problematisch wird es allerdings in der Zeit der Flugphase. Kollisionen mit den imposanten Tieren sind durchaus ernst zu nehmen. Versicherungen denken deswegen verstärkt über entsprechende Maikäferklauseln nach.
Mittwoch, 23. September 2009
Die Fledermaus
Das gemeine Fledertier entzieht sich gern den Blicken des Naturfreundes. Kein Wunder - ist es ja nicht wirklich als attraktiv zu beschreiben. Dennoch gibt es für den aufmerksamen Beobachter Anhaltspunkte, die auf ein Vorkommen hinweisen. Ältere Exemplare verlieren gelegentlich beim Abhängen wichtige Utensilien. Ein scharfer Blick nach oben und der Flattermann ist enttarnt. Gegessen wird die Maus nicht nur von senilen Rockmusikern, sondern auch in diversen Urlaubsländern. Gegrillt kann sie aber kein Hauptgericht ersetzen und ist maximal als Häppchen zu reichen.
Dienstag, 2. Juni 2009
Der Hanf
Ab und zu hat auch der härteste Naturfreund mit Unpässlichkeit zu kämpfen. Gut, wenn er sich da im reichhaltigen Garten von Mutter Natur kosten- und rezeptfrei bedienen kann. Besonders jugendliche Naturfreunde scheuen keine Mühe, selbst Pflanzen auf schlecht zugänglichen Waldlichtungen zu pflegen und zu beobachten. Als Schmuckpflanze in stillgelegten Industriehallen bedürfen die sonnenhungrigen Bedecktsamer allerdings ausreichend künstlicher Beleuchtung.
Donnerstag, 8. Januar 2009
Die Bisamratte
Sonntag, 4. Januar 2009
Der Schlittenhund
Winterzeit ist Schlittenzeit. Natürlich möchte man diese Leidenschaft mit seinem vierbeinigen Gefährten teilen. Aber Hundefreunde Vorsicht! Nicht jeder Hund eignet sich als Zugtier vor dem Rodelgerät. Was bei Nachbars Husky geschmeidig aussieht, muß mit Waldi nicht zwangsläufig genauso funktionieren.
Montag, 22. Dezember 2008
Der rote Minenläufer
Behutsames Auftreten ist sein Erkennungsmerkmal. Neben Sprengstoffhunden ist der Minenläufer ein gefragter Spezialist für die Suche nach Explosivstoffen. Ursprünglich beheimatet in diversen Kriesenregionen, wird dieser auffallend gefärbte Vogel mittlerweile von Kampfmittelräumdiensten in aller Welt beschäftigt. Mittwoch, 3. Dezember 2008
Die Hauskatze
Sonntag, 30. November 2008
Der Bundesstraßenstorch

Es ist schon ein Wunder, wie die Natur auf unterschiedlichste Lebensbedingungen reagiert, auch wenn die Auswahl ziemlich heftig ist. Der Bundesstraßenstorch ist evolutionstechnisch ein Gewinner. Seine Nahrung - oft in praktische Portionen zerlegt - liegt jeglicher Mobilität beraubt geradewegs auf der Straße. Optimal an diesen Lebensraum angepaßt kann er sich in Ruhe den Bauch vollschlagen.
Samstag, 22. November 2008
Die Radwegschnecke
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